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Neujahrsgruß von Schwester Ursula


Liebe Gemeinde,
Euch und Ihnen ein recht gesegnetes, gesundes und verheißungsvolles neues Jahr 2021.

Viele Grüße aus Ghana, wo ich schon wieder fast 4 Monate bin. Ich habe mich recht schnell und gut wieder eingewöhnt und bin dabei den Kinderneurologischen Bereich aufzubauen. Es gibt außer mir nur noch 2 KinderneurologInnen im ganzen Land. Das schöne ist, dass immer mehr Familien sich für Ihr behindertes Kind entscheiden und als einen Menschen annehmen, nachdem es Jahrzehnte für eine Teufelsbrut im wahrsten Sinn des Wortes gehalten wurde und mit Kräutern „beseitigt“ wurde. Viele Mütter wurden dann aus  Ihren Familien ausgestoßen, wenn sie das Kind nicht haben töten lassen, da sie mitschuldig waren an Unglücksfällen in den Familien. So bin ich berührt, dass immer mehr Mütter und sogar Väter mit ihren behinderten Kindern kommen und Hilfe suchen. Da gibt es  wahrlich genug zu tun, da viele Krankheitsbilder gar nicht bekannt sind. So darf zum Beispiel ein Kind nicht zur Schule gehen, wenn es Epilepsie hat, manchmal weil die Mitschüler hänseln, aber oft, weil die „Schule“ Angst hat, dass durch die spirituelle Erklärung die anderen Schüler wegbleiben. Da gibt es noch viel an Aufklärung zu leisten. Corona hat auch hier einschränkende Wirkung, jedoch bei weitem nicht so wie in Deutschland, da es nur sehr wenige Fälle gibt. Große Menschenansammlungen wie bei unseren  Müttergruppen und in der Lehrküche dürfen nicht stattfinden, aber wir haben große Hoffnung, dass die Maßnahmen in den nächsten 2 Monaten gelockert werden und wir alles wieder starten dürfen. Ghana hat sich deutlich weiter entwickelt, jedoch zeigt sich auch mehr und mehr der soziale  Unterschied und so versuchen wir dort zu helfen, wo es nötig ist mit Medikamenten, Krankenhauskosten, Untersuchungskosten wie Röntgen oder Laborkosten. Die Krankenkasse funktioniert zwar wieder, aber bezahlt leider nur noch einen geringen Teil. Ihnen und Euch  ganz vielen herzlichen Dank für all Eure/ Ihre treue, großherzige und liebevolle Unterstützung in Worten, Gebet oder Spenden! Es tut einfach gut zu wissen, dass es so viel verlässliche Hilfe in der Heimat gibt!

Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute, im Gebet verbunden,
Ihre dankbare Sr. Ursula


 
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